GigE-Vision und GenICam

Die CX-Technologie verwendet den neuen Schnittstellen-Standard GigE-Vision und das generische Software-Interface GenICam. Zukunftig sollen beide Protokolle der Standard für Vision-Sensoren werden.

Der Standard GigE-Vision definiert ein einheitliches Kommunikationsprotokoll auf Basis von UDP/IP, über das GigE Vision-kompatible Geräte mit einer Bildverarbeitungseinheit (PC) kommunizieren können.

Der Software-Standard GenICam ist eine allgemein gültige Software-Schnittstelle, die eine Beschreibung der Funktionen von Vision-Sensoren liefert. Somit ist es möglich die Vision-Sensoren mit einer generischen Software zu betreiben und auf die Sensor-Parameter zu zugreifen. Hierzu kommt ein XML-Protokoll  zum Einsatz.

Die Kombination von GigE-Vision und GenICam ermöglicht den Betrieb von Vision-Geräten über Geräte-unabhängige Software. Somit wird die Integration und der Austausch von Vision-Geräten erheblich leichter und der Entwicklungsaufwand gering gehalten.

Weitere Vorteile

  • die Verwendung der marktreifen Technologie Ethernet mit demumfangreichen und gleichzeitig preiswerten Angebot an Komponenten, wie industrietaugliche Steckverbinder, Netzwerkkarten, Switches usw.
  • der Einsatz von langen Anschlußkabeln bis 100 Meter für Kupferleitungen. Längere Distanzen können mit Glasfaserleitungen abgedeckt werden.
  • die Möglichkeit beliebig viele Vision-Geräte an einer Bildverarbeitungseinheit zu betreiben
  • die integrierte Funktion zur Fernwartung
  • das Realisieren eines Konzeptes zum Verteilten Rechnen wird leichter
  • die Unabhängigkeit vom darunter liegenden Transportmedium, die den Einsatz von zukunftigen Protokollen z.B. 10 Gbit-Ethernet ermöglicht.

GigE-Vision und Genicam wird von den großen Vision-Lieferanten unterstützt (z.B. National Instruments, Matrox, Dalsa, Photonfocus, Pleora Technologies, Stemmer Imaging, MVTec u.a)

AT ist Mitglied in der EMVA und GenICam Arbeitsgruppe.

AT ist Mitglied von AIA und GigE Vision Committee.