Thermographie-Überwachung in der Petrochemie

Das schlüsselfertige Thermografie-System zur petrochemischen Anlagenüberwachung lokalisiert Austrittsstellen und Leckagen schnell, berührungslos und präzise. Solche Defekte treten häufig an defekten Dichtungen bei Armaturen, Flanschen oder Kompensatoren auf. Bisher wurden solche Defekte klassischer Weise festgestellt, indem Druckschwankungen an verschiedenen Stellen gemessen werden. Dieses Messprinzip benötigt allerdings eine gewisse Zeit zur Erkennung einer Leckage, weil erst eine bestimmte Menge des zu Mediums ausgetreten sein muss, um einen bemerkbaren Druckabfall zu erkennen.

Durch unseren thermografischen Lösungsansatz lassen sich diese Austrittsstellen erheblich schneller erfassen, indem entweder das Medium detektiert wird oder die Austrittsstelle sich erwärmt bzw. abkühlt. Besonders der Zeitunderschied in der Defekterkennung kann gerade bei brennbaren Gasen oder Flüssigkeiten entscheidend sein, um explosionsfähige Mengenverhältnisse zwischen Luft und Medium zu verhindern.

Komponenten

  • Kameraeinheiten mit Ex-Schutzgehäuse und optional mit Ex-Schwenk-/Neigeköpfe nach 94/9/CE ATEX Ex II 2 GD Eex IIC T6 T85°C IP65

  • Computer für Steuerung der Kameras und der Schwenk-/Neigeköpfe, Auswertung der Bilddaten, Schaltung von Alarmen, Austausch von Daten und Steuerungskommandos mit anderen Komponenten

  • Digitales I/O Modul für die Ausgabe eines Watchdog-Signals, Ausgabe von Warnungen und Alarmen sowie für Steuerungsaufgaben und Statusinformationen

  • Bedienplatz mit Monitor, Tastatur und Maus sowie Joystick für die manuelle Steuerung der angeschlossenen Schwenk-/Neigeköpfe

  • Infrarot-Bildverarbeitungssoftware IRMonitor für Überwachungs-Anwendungen

Das System kann in vielfältigster Weise an die Randbedingungen der jeweiligen Applikation angepasst werden