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Torpedowagen-Überwachung mit Infrarotkameras

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Unsere schlüsselfertige Lösung zur Überwachung von Torpedowagen ermöglicht einen zuverlässigen Einhaltung der Anlagensicherheit durch eine thermografische Kontrolle der Feuerfest-Auskleidung. Auf diese Weise wird die Ausbruchgefahr von flüssigem Stahl auf ein Minimum reduziert und die Lebensdauer der Ausmauerung maßgeblich erhöht. Alle System-Komponenten sind für den Dauerbetrieb ausgelegt, wodurch die automatisierte Überwachungseinheit zu jeder Zeit eine Auskunft zum Zustand Ihrer Torpedowagen gibt.

Aufgaben des Systems

Mit Hilfe der Torpedowagen-Überwachung sind teure Instandhaltungsarbeiten nur noch in größeren Abständen von Nöten, da das Infrarotkamera-System durch eine Wärmebildanalyse eine genaue Aussage über den aktuellen Zustand und die zur verbleibenden Lebensdauer der Feuerfest-Ausmauerung trifft. Auf diese Weise kann ein Torpedowagen wesentlich mehr Transporte absolvieren, ohne dabei ein verstärktes Gefahrenrisiko in Kauf nehmen zu müssen.

Wesentliche System-Merkmale
  • Vollautomatischer Messablauf, der kein Personal zur Bedienung erfordert
  • Automatische Formerkennung zur vollständigen Überprüfung der gesamten Oberfläche des vorbeifahrenden Torpedowagens
  • 100%-Rückverfolgung durch automatisches Abspeichern der Wärmebildaufnahmen, Temperaturwerte und weiterer prozessbezogener Daten
  • Erweiterte Datenverwaltung und -Auswertung per Datenbank und Web-Server
  • Diverse Schnittstellen zur Verbindung mit bestehenden Systemen zur Prozesssteuerung, Datenverwaltung und Visualisierung

Vorteile im Überblick
  • Erhöhte Sicherheit während des Transports von flüssigem Stahl
  • Vorbeugender Schutz vor Ausbruch von flüssigem Stahl
  • Rechtzeitige Erkennung von Bereichen mit verstärkter Abnutzung
  • Hohe Kostenersparnis durch erweiterte Lebensdauer der Feuerfest-Auskleidung bei geringerem Sicherheitsrisiko
  • Optimierung des Wartungsplans für Instandhaltungsarbeiten
  • Effizientere Ausnutzung der Feuerfestausmauerung

Die Wärmestahlung an der äußeren Oberfläche ist ein zuverlässiger Indikator für den Zustand der Feuerfest-Auskleidung eines Torpedowagens. Aus diesem Grunde stellen Infrarotkameras eine ideale Lösung für die Zustandsüberwachung dar. Die Messungen erfolgen aus sicherer Distanz und parallel zum Transport. Dazu wird neben der Transportstrecke ein Überwachungsterminal mit einer Infrarotkamera positioniert. Sollten aufgrund kundenspezifischer Anforderungen weitere Infrarotkamera-Terminals benötigt werden, ist dies aufgrund des modularen Systemaufbaus ohne großen Extraaufwand möglich.

Nach der Durchführung der Messungen werden die Daten softwareseitig analysisert und der Zustand des Torpedowagens über eine webbasierte Schnittstelle an ein Kontrollzentrum weitergeleitet. Alle Aufnahmen, Temperaturwerte, etc. werden zudem in einer Datenbank abgespeichert und sind jederzeit über eine grafische Benutzeroberfläche abrufbar.

Basierend auf diesen Daten und vorherigen Messungen erstellt die Software ein Temperatur-Zeit-Diagramm, welches das Temperaturverhalten über einen längeren Zeitraum präzise erfasst. Potentielle Gefahren würden so in Form von plötzlichen Temperaturanstiegen frühzeitig erkannt und in Form eines Alarmsignals an das Kontrollzentrum übermittelt werden. Außerdem gibt der zeitliche Temperaturverlauf Aufschluss über den Zustand der abnutzenden Feuerfestauskleidung und ermöglicht somit eine rechtzeitges und effizientes Aufstellen von Wartungsplänen für die Erneuerung der Feuerfestauskleidung.

Infrarotkamera
Typ: IRSX-I
Temperatur-Messbereich: -40°C bis +600°C
Temperatur-Messgenauigkeit: ±2°C oder ±2% des Temperaturbereichs
Thermische Empfindlichkeit: 0,1°C
Auflösung: 336 x 256 640 x 512
Sichtfeld: 51° x 40° 85° x 72°
andere Objektive auf Anfrage
Bildrate: 9 Hz oder 60 Hz
Detektor: ungekühlter Mikrobolomater
Schnittstelle: Gigabit Ethernet
Umgebungstemperatur: -40°C bis +60°C
Gewicht: 310 g
Maße: 55mm x 55mm x 87mm
Schutzklasse: IP67

Kameraschutzgehäuse
Bezeichnung: IRCamSafe AIW 168
Material: Edelstahl
Germanium Schutzfenster: Ø 70mm x 3mm, DLC-Beschichtung
Freiblaseinrichtung: Einstellbarer Luftstrahl (Luftdruck: 1-3 bar)
Kabelschutz: Hitzebeständiger Schlauch (bis zu +1640°C)
Umgebungstemperatur: -40°C bis +60°C
Gewicht: 6 kg
Maße: Ø 168mm x 505mm
Schutzklasse: IP67
Montagebefestigung: Extrastarke Befestigung aus Edelstahl mit Gelenk und Tragkraft bis zu 45 kg

Weitere Komponenten
Server-PC: Der Server-PC entspricht dem Industrie-Standard und ist mit einem 19″-Metalgehäuse zur Installation in Schaltschränken ausgerüstet. Auf dem Server-PC ist die LadleCheck-Software mit entsprechendem Web-Server und Datenbank installiert.
IRCamSafe-Controller Der Controller ist im Schutzgehäuse integriert und verringert so den Installationsaufwand enorm, da nur die Spannungsversorgung und eine Ethernet-Verbindung für den Anschluss erforderlich ist. Der Controller verfügt über mehrere Sensoren, die Aufschluss über die Umgebungszustände des Gehäuses an liefern, um den Betrieb der Kamera sicherzustellen.
  • 4-Port-Switch mit 2x LWL-LC 100Base-
    FX oder 2xRJ45(19/100) Up-Links
  • 2 interne Temperatursensoren,
    Luftfeuchte und Drucksensor
  • Unterstützt Ring-Topologie für
    treduzierten Verkabelungsaufwand
  • Schaltbare Kameraversorgung und
    Zusatzheizung via Modbus-TCP/IP (gesteuert von der LadleCheck-Software)

Schnittstellen
Web-Server
Ethernet-Anschluss
ODBC
OPC
Modbus-TCP
SQL-Datenbank
Digital-I/O, 24V Input/Output, Potentialfrei (Feldbus-Modul)

Datenverbindung zwischen Kamera und PC
Gigabit Ethernet
Bis zu 90m per Industrie-Ethernet-Kabel
Bis zu 500m per Multi-Mode-Glasfaserkabel
Bis zu mehreren Kilometern per Single-Mode-Glasfaserkabel

Carsten Schermer
Vertriebsmanager Monitoring
+49 (0)4531/88011-44
Heiko Schiemann
Vertriebsbüro West
+49 (0)171 6787317